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Produkte - Weingarten

Tröpfchenbewässerung

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Bewässerung der Weinanbauflächen – sich an ändernde Klimata und Marktansprüche anzupassen


Warum sollen Weinbauflächen bewässert werden?


Während der letzten Jahrzehnte hat sich viel in der Welt des Weinmarkts geändert, vor allem in Sachen Produktion. Während die Weinproduktion der "Neuen Welt" höhere Qualitätsstufen und eine bessere Produktionskonsistenz erreicht und während die Auswirkungen der globalen Erwärmung immer schlimmer werden, haben die europäischen Winzer (die sich auf den Anbau von Traubenweinen spezialisieren) angefangen, nochmals die traditionellen Anbaumethoden nachzuprüfen.

Um eine langfristige Investition im Terroir Branding zu sichern, eine stabile und konstante erlesene Weinqualität zu gewährleisten und um letztendlich im mittleren bis hochrangigen globalen Weinmarkt konkurrenzfähig zu sein, wenden sich immer mehr Züchter der "Alten Welt" an die modernen Bewasserungsmethoden.

Eine andere Marktentwicklung ist entstanden als verschiedene Massenhersteller von Weinen angefangen haben, in den lukrativen mittleren Qualitätsmarkt, der zurzeit von den Produzenten der "Neuen Welt" beherrscht wird, einzudringen. Massenhersteller von Weinen haben verstanden, dass die modernen Bewässerungsmethoden ihnen helfen können, den hochwertigen Ertrag, den sie für den erfolgreichen Aufbau von Markenetiketten benötigen, konsistent herzustellen. Der Bedarf an modernen Bewässerungsmethoden in den traditionellen Anbaugegenden der "Alten Welt" wird von sowohl den klimatischen wie auch den marktbedingten Normen getrieben. In ganz Europa fangen nun die Winzer an, die fortgeschrittene Bewässerung zu nutzen, um ihnen dabei zu helfen, weiterhin beständig feinen Wein zu produzieren.

 

Den Vorsprung gegenüber den Änderungen halten
Sogar im Weinanbau, in dem die Tradition schon seit Jahrhunderten vorherrscht, ist eine Änderung unvermeidlich, wenn der Markt und die Umweltbedingungen eine prädominante Rolle spielen.  

Seit über 2000 Jahren passt sich die Tradition des Weinanbaus an die sich ändernden Anforderungen und Geschmäcker an. Der Schritt hin zu einer modernen Bewässerung in den traditionellen Regionen des Weinanbaus widerspiegelt die Notwendigkeit, mit dem beständigen, hochwertigen Ertrag in einem globalen Markt im Wettbewerb zu stehen und sich an die Klimaänderungen der Welt zu halten.

Die Fa. Netafim bietet hochmoderne Tropfbewässerungslösungen für den Weinanbau. Diese Lösungen werden schon seit über 20 Jahren mit Weinbergbesitzern, Erzeugern und Forschern entwickelt. Somit wird eine große Vielfalt von Klimata und Terrains repräsentiert. Die Netafim Bewässerungslösungen für die Weinberge haben sich als bewahrt erwiesen in der Minderung der Wasserkosten und in der ungewollten Vegetation wie auch in der Zunahme des hochwertigen Ertrags. Somit werden beständige Qualitätsweine garantiert.

Die Bewässerungsmethode für Weinberge – Restricted Deficit Irrigation (RDI, begrenzte Fehlmenge bei der Bewässerung)
Die Steuerung der Bewässerung ist oft mit der Einspeisung von weniger Wasser als nötig verbunden, um die optimale Entwicklung des Rebstocks zu erzielen. Die Methode, die auch als Restricted Deficit Irrigation (RDI, begrenzte Fehlmenge bei der Bewässerung) bekannt ist, ist dazu bestimmt, den Rebstock unter geregelten Wasserstress-Konditionen zu halten, um die Traubenweinqualität zu steigern. RDI erlaubt den Weintraubenerzeugern, die folgenden Elemente zu beeinflussen:

  • Größe der Beere
  • Vegetation und leichte Behandlungsweise
  • Anpassungsmöglichkeit, Photosynthese
  • Turgor, Feststoffanteil

Die effektive Anwendung der RDI Methode hängt von der strengen und genauen Bewässerungssteuerung ab, die nur mit der Nutzung von hoch entwickelten Bewässerungsmethoden, wie die Tropfbewässerung, möglich ist.

Wenn sie sich für die RDI Methode entscheiden, müssen die Weintraubenerzeuger zahlreiche Faktoren in Betracht ziehen, einschließlich der Abschirmung der Rebstocke, Bodenquellen und Klimaverhältnisse des vorhergehenden Winters wie auch der jetzigen Saison. Im Besonderen sollen die Umweltbedingungen, wie Regenfälle (Quantität und Zeitmessung), Wasserrückhalt und Evapotranspiration analysiert werden.

Bevor die RDI Methode eingeführt wird sollten die folgenden Punkte angesprochen werden:

Zu welchem Zeitpunkt soll die Methode angewendet werden?
Die Bewässerung beginnt normalerweise zu einem bestimmten Zeitpunkt nachdem die Regensaison beendet ist. Eine Reihe von Faktoren bestimmt, wann es dann optimal ist, mit der Bewässerung zu beginnen.
Die anderen Punkte, die die Fa. Netafim behandeln kann, sind wie folgt: Wie man damit anfängt. Wie man am besten während des Anbaus der Abschirmung und während des Fruchtansatzes bewässern kann? Häufigkeit der Bewässerung. Wie man am effektivsten vom Beginn der Reifenphase bis hin zur Zuckeransammlung bewässern kann. Wie die Bewässerung nach der Traubenreife geändert werden soll. Bewässerung nach dem Ertrag. Wie man mit der Bewässerung am effektivsten nach dem Ertrag fortfahren soll, falls der Regen ausfallen sollte.
 

Bewässerungshäufigkeit


Im Gegensatz zu konventionellen Bewässerungsmethoden, nutzt die Tropfbewässerung den Boden nicht als Wasserspeicher, da die horizontale Wasserverteilung begrenzt ist und von den hydraulischen Leitfähigkeitseigenschaften des Bodens abhängig sind. Daher benötigt diese Methode häufige Bewässerungen, um das Durchsickern des Wassers in die Bodenschichten unter der großen Wurzelzone zu verhindern.

Die Häufigkeit der Bewässerung wird von den ua 3 hauptsächlichen Faktoren festgelegt:

die Bodenbeschaffenheit, die Werte der Evapotranspiration und die Emissionsmenge des Wassers  

 

Tropfersysteme sind normalerweise so entworfen, dass sie einen Wasserbedarf von mindestens einem Tag während der Hauptsaison decken. Am Beginn und am Ende einer Saison, wenn der Wasserbedarf gering ist (aufgrund der niedrigen Evaporation und der niedrigen Bewässerung der Abschirmungsfläche), kann sich die Häufigkeit der Bewässerung auf zwischen ein bis zwei Mal pro Woche ändern. Während der Hauptsaison kann sich die Frequenz auf jeden Tag oder auf jeden zweiten Tag erhöhen. Sandige Böden benötigen häufigere Bewässerung als fette Böden. Aufgelaufene Verluste könnten eine längere Dauer der Bewässerungsstunden erfordern und könnten zur Durchsickerung des Wassers oder zu Oberflächenabfluss führen.

 

Tensiometer oder andere Bodenfeuchtesensoren, die sich in einer ca. 40 cm horizontalen und vertikalen Entfernung von den Tropfern befinden, können als nützliche Hilfen dienen, um die Häufigkeit der Bewässerung zu regeln, außer der Nutzung der meteorologischen Daten. Konstante Werte der Bodenfeuchte kennzeichnen eine richtige und ordnungsgemäße Bewässerung. Erhöhte und sinkende wöchentliche Werte deuten auf eine zu starke beziehungsweise unzureichende Bewässerung. Sollte während der Saison eine Anwendung von Wasserstress während der verschiedenen Entwicklungsstufen benötigt werden, ist es besser, wenn die Wassermenge pro Anwendung reduziert wird anstatt die Intervalle zu erhöhen. Dieser Schritt gewährt eine bessere Überwachung der Stressstärke. Die Bewässerungskontrolle mittels Bodensensoren kann auch durch die Nutzung eines Bewässerungscomputers automatisiert werden, der die Durchschnittswerte einiger Sensoren ermitteln kann und das Bewässerungssystem über vorbestimmte Schwellenwerte entweder anschalten oder ausschalten kann.


Außer den Bodenfeuchtesensoren, die den Schwellenwert für die Bewässerung bestimmen, wird empfohlen, einen Sensor in einer Tiefe von 1,2 m tief zu platzieren, um ein eventuelles Durchsickern zu überwachen. Das Durchsickern des Wassers in die Bodenschichten unter der großen Wurzelzone ist unerwünscht. Dies könnte zu falschen Berechnungen der Wassermengen und der zu per Fertigation eingespeisten Mineralien, die eigentlich für die Reben bestimmt sind, führen. Das Durchsickern von Mineralien, vor allem Stickstoff, könnte das Grundwasser verseuchen und zu einem Umweltschaden führen.

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